…und Kunst

Ich habe mir schon seit einiger Zeit Gedanken darüber gemacht, dass ich in unserer Wohnung und eventuell auch oder gerade in den Kinderzimmern gern ein Kreuz hängen hätte.

Da traf es sich gut, dass ich gefragt wurde, ob ich die Seite www.kirchliche-kunst.de in einem Artikel erwähnen möchte.

Dort gibt es nicht nur Kreuze, Rosenkränze, Weihwasserbecken und schön gestaltete Tauf- und Hochzeitskerzen nebst Ständer, sondern auch Schmuck, Trinkgläser und Handschmeichler mit einem schönen Spruch.

Wir bekamen ein paar Stücke zur Ansicht zugeschickt:

Zum einen ein Trinkglas mit Message. Auf das Glas war eine blaue Banderole gedruckt, die auf der einen Seite noch ein Sichtfenster hatte, in dem man eine Berglandschaft mit Quelle sah, auf der anderen stand der Spruch „ Bei dir ist die Quelle des Lebens.“.

Zum anderen ein handgemachter Rosenkranz aus hellem Holz. Daran hing ein silbernes Kreuz mit Korpus.

Des Weiteren lag ein etwa 3 cm langes Holzkreuz an einem Lederband in dem Päckchen, das mich irgendwie an das Tau erinnert hat, das ich zur Firmung bekommen habe.

Zu guter Letzt zog ich ein rosafarbenes Holzkreuz zum Aufhängen aus dem Karton. Darauf war oben eine Sonne und unten eine fliegende Taube zu sehen; in der Mitte war eine Weltkugel abgebildet, hinter der Kinder unterschiedlicher Nationen standen, die sich an den Händen hielten.

Diese Seite werde ich sicher noch öfter besuchen, denn man findet nicht nur für religiöse Anlässe wie Taufe, Kommunion und Firmung das passende Geschenk, sondern auch zur Einschulung oder wenn man einfach mal ein kleines Dankeschön verschenken möchte.

Kinderkirche…

Vor ein paar Wochen habe ich mir überlegt, dass ich mich wieder in einer Kirchengemeinde engagieren möchte. Das hatte ich ja als Teenie schon gemacht und hatte damals viel Spaß dabei.

Ich wollte mich in Berlin auch noch weiter verwurzeln, neue Bekannte und Freunde haben wir ja schon gefunden, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass mir noch irgendetwas fehlt.

Ich stöberte also auf der Internetseite unserer Gemeinde, um zu gucken, was da so an Aktivitäten geboten wird und was sie für und mit Kindern machen. Dabei stieß ich darauf, dass es einmal im Monat einen Familiengottesdienst und einen Kindergottesdienst gibt und dass die Resonanz darauf so groß ist, dass noch Helfer gesucht werden, die diese Gottesdienste vorbereiten und bei der Durchführung helfen.

Sowas in der Art hatte ich ja damals bei der Kinderbibelwoche auch gemacht, also schrieb ich der Gemeindereferentin eine Mail und die lud mich gleich zur nächsten Familienausschusssitzung ein. Da bin ich auch hingegangen und fühlte mich irgendwie sofort zuhause. Die Frauen, die dort waren, kamen mir sehr bekannt vor, obwohl wir uns noch nie vorher begegnet waren, den Geruch nach „Kirche“ und Papier habe ich wieder erkannt und auch die Herangehensweise an die Arbeit mit den Texten war mir vertraut. Ich dachte die ganze Zeit: Ja, kenne ich, hier bleibe ich.

Letzte Woche habe ich nun zusammen mit der Gemeindereferentin meinen ersten Kindergottesdienst vorbereitet. Das hat sehr lange gedauert und ging eher zäh voran, das muss ich leider auf meine Kappe nehmen, da ich in den letzten Jahren außer seichten Liebesromanen höchstens einen Erziehungsratgeber gelesen habe. Aber wenn ich erstmal wieder vertrauter mit biblischen Texten und deren Bedeutung bin, wird das besser, da bin ich mir sicher.

Der Gottesdienst selber war sehr schön, es hat auch den Eltern und Kindern gut gefallen.
Als nächstes helfe ich beim Kinderbibeltag mit, darauf freue ich mich schon.

Modenschau mit Mode aus Italien

Vor kurzem wurde ich gefragt, ob ich die italienische Modemarke SILVIAN HEACH Kids über Pressekontakt: Style Relations GmbH Tel. 089-218 96 455, www.silvianheachkids.it mit Sitz in Neapel auf unserem Blog vorstellen möchte. Da sich meine Mädchen mittlerweile beide für Mode interessieren – Luisa guckt es sich von Mia ab und Mia von der Mama… -habe ich zugestimmt und ich bin sicher, dass es euch mit euren Kids ähnlich geht, also guckt euch die Seite an und lasst die Kreditkarten glühen!

Ich bekam erst einmal Fotos von der aktuellen Herbst-/Winterkollektion zugesandt und war sehr angetan von der Kleidung.
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Ich habe mich z. B. sofort in das weiße Outfit verliebt.

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Die Sachen sind ja nun alle sehr schick, aber das rechte Outfit könnte ich mir auch gut für die KiTa vorstellen.

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Hier ist es nochmal in groß

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Auch für Jungs gibt es schicke und auch lässige Mode.

Hier ist noch ein Backstage-Video http://www.youtube.com/watch?v=GZ1gN4Dle44 , in dem deutlich wird, dass die Kinder nicht nur für´s Foto gestellt gegrinst haben, sondern dass sie sich in der Kleidung wirklich wohl gefühlt haben und das finde ich extrem wichtig.

Ich nahm also Kontakt auf und fragte an, ob uns zwei Stücke zur Ansicht geschickt werden könnten, damit ich die Passform besser beurteilen könnte. Das sei kein Problem, ich solle nur die Größen mitteilen. Das habe ich natürlich getan und vier Tage später kam ein großes Paket mit Modellen aus der Frühjahr-/Sommerkollektion 2014.

Wir haben nun eine kleine Modenschau veranstaltet.

Am besten hat den Kindern ein Kleid mit Gürtel gefallen. Das Oberteil war blau-weiß gestreift und hatte einen Rüschen-Volant angenäht. Das Unterteil war einfarbig blau gehalten und als Hosenrock mit zwei Taschen gearbeitet.

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Was bei Mia auch gut ankam, war ein weißes Kleid, das vorne komplett mit goldenen Pailletten benäht war.

Ein Top in ähnlichem Style habe ich Luisa angezogen, das sah allerliebst aus.

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Diese Teile waren nun eher schick, aber es lagen auch legere Teile bei:

Luisa hatte ein weißes Shirt, auf dem das Gesicht eines kopfüber hängenden, grinsenden Mädchens abgebildet war und dessen Bündchen in orange abgesetzt waren, an. Dazu würde die orangefarbene Jeans passen.

Man könnte diese Jeans aber auch mit dem weißen T-Shirt mit den orangen und grünen Sternen anziehen.

Oder man kombiniert dieses T-Shirt mit dem Jeans-Hosenrock, die mit Glitzersteinen besetzt ist. Haben wir alles ausprobiert, es sah super aus und wir hatten eine Menge Spaß.

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Aber das war immer noch nicht alles, wir hatten auch Accessoires auszuprobieren:

Zum einen eine Korbtasche, die mit rosa Tüllröhren benäht und mit einer grünen Tüllschleife zu schließen war. Die entlockte Mia sofort ein: Oooh, das ist meine!

Luisa musste sich also mit den beiden Strandtaschen aus Stoff begnügen. Eine war weiß mit rosa Blumen bedruckt, die andere mintgrün mit weißen Punkten und blau-weiß gestreiften Henkeln.

Auch an Mama wurde gedacht, es lag ein wunderschönes blumenbedrucktes, mit Silberfäden durchwirktes Tuch im Paket. Teilweise sind diese Accessoires auf den Fotos zu sehen.

Leider ist dies alles erst nächstes Frühjahr zu bekommen, aber die Winterkollektion sieht ja auch super aus, also hier nochmal der Link zum Shop http://www.silvianheachkids.it/ .

Gestrandet am Halleschen Tor oder Ich mag eh nasse Füße

Endlich ist es mal wieder soweit: die Oma ist zu Besuch! Was machen wir denn Schönes nach dem Kindergarten? Ach komm, heute haben wir ein Tagesticket, nutzen wir das richtig aus und fahren zum Gleisdreieckpark zu dem tollen Spielplatz. Gesagt – getan. Proviant, Wechselwäsche (der Spielplatz bietet nämlich auch einen Wasserspielplatz) und Sandspielzeug sind gepackt. Los geht´s bei strahlendem Sonnenschein, nachdem es morgens geregnet hatte, und wir beklagen uns auf dem Weg zur UBahn schon, dass es in der langen Hose jetzt aber doch etwas warm ist.

Wir haben Glück, die UBahn fährt gerade ein, als wir die Treppe hochkommen. Nichts wie rein und die 2 Stationen gefahren. Ein Stückchen müssen wir laufen, dann sind wir schon mal im Park angekommen und bummeln gemütlich zum Spielplatz. Gibt ja genug zu entdecken: die Skateboard-Bahn, Trampoline, Tischtennis-Platten und die Fitness-Geräte. Dann sind wir am Spielplatz und die Kinder sind sofort unterwegs zum Klettern, Schaukeln und Buddeln.

Wir sitzen gemütlich auf der Bank und gucken in den Himmel, der plötzlich zweigeteilt ist. Rechts noch strahlend blau, aber von links kommt schnell eine schwarze Wolkenwand näher, der Wind tut sich auf, es wird ungemütlich. Wir überlegen, wieder zu gehen, bevor wir noch ins Unwetter kommen. Ich rufe die Kinder und bereite sie darauf vor, dass wir bald gehen müssen. Auf einmal geht alles ganz schnell, der Spielplatz leert sich mit blitzartiger Geschwindigkeit, alle brechen auf. Wir auch, ich verfrachte Luisa in den Buggy und wir gehen los. Es windet immer mehr, wir müssen uns richtig dagegen stemmen und halten nochmal kurz, um den Kindern die Jacken anzuziehen. Da platschen die ersten schweren Regentropfen, wir ahnen, dass es dabei nicht bleiben wird und rennen die letzten 100 m zur UBahn. Und richtig: kaum haben wir das Vordach erreicht, startet der Wolkenbruch, der Regen prasselt in dicken Schnüren auf die Straße.

Wir nehmen den Aufzug zum ersten Bahnsteig und müssen nochmal durch den Regen rennen, um über den Bahnsteig zum nächsten Aufzug zu kommen. Dann ist es geschafft, wir setzen uns auf unserem Bahnsteig noch kurz hin und beobachten das Unwetter draußen. Es gießt wie aus Eimern, Blitze zucken und es donnert. Mia klettert auf meinen Schoß: Ich hab Angst, Mama, es donnert so laut.

Unsere Bahn kommt, die Waggons triefen vor Nässe und spritzen den Bahnsteig voll. Wir hoffen, dass das Wetter 2 Stationen weiter schon wieder besser aussehen wird, aber während der Fahrt wird diese Hoffnung zerstört, der Himmel ist nur grau und es schüttet weiter. Die kurze Idee, eine Station weiter zu fahren und mit dem Buggy den Aufzug zu benutzen, verwerfe ich wieder, es wäre ein Stückchen weiter zu laufen und da nehme ich lieber die Treppe und werde hoffentlich nicht ganz so nass.

Wir steigen am Halleschen Tor aus, auf dem letzten Treppenabsatz drängen sich schon die Menschen, denn es regnet immer noch Katzen und junge Hunde, da traut sich keiner raus. Wir beschließen, dass wir erstmal auch hier warten, bis es zumindest nicht mehr ganz so stark regnet.

Die Kinder finden es aufregend, dem Papa zu texten, dass wir nicht nach Hause können, beobachten einen Touristen-Dampfer, der durch die Regenwand den Landwehrkanal entlangschippert, haben auf einmal unheimlich Hunger und Durst und essen in affenartiger Geschwindigkeit den Proviant auf, quengeln, dass ihnen soooo langweilig ist und lesen 2 Bilderbücher.

Zehn Minuten später ist alles vorbei, es klart auf und die Sonne scheint wieder. Es regnet aber noch, also warten wir noch und weitere fünf Minuten später können wir unseren Heimweg fortsetzen.

Von den Bäumen tropft es noch und die Straßen sind mit Pfützen übersät. Mia läuft erst aus Versehen und dann mit Absicht hindurch, denn: Ich mag eh nasse Füße!

Ganz besondere Blumen zur Geburt

Heute möchte ich über eine ganz besonders schöne Geschenkidee zur Geburt eines Kindes berichten:
Die Kleinen erblicken ja bekanntlich nackt das Licht der Welt und man ist dankbar, wenn man das ein oder andere Kleidungsstück geschenkt bekommt.
Und als Schenkender möchte man ja auch nicht die 10. Rassel oder Spieluhr mitbringen, sondern etwas aussuchen, das wirklich gebraucht wird und dabei noch möglichst hübsch und originell aussieht, damit man den Beschenkten lange im Gedächtnis bleibt, wenn sie die Stücke in der Hand haben.

Und da kommt das junge Team von www.babyblumen.de ins Spiel. Die hatten die tolle Idee, Lätzchen, Jäckchen, Body, Mütze, Hose und Shirt (in Gr. 62/68) so zusammen zu binden, dass sie wie Rosen aussehen undnoch ein paar Filzblätter und Papier hinzu zu fügen, so dass das Ganze wie ein Blumenstrauß aussieht.
Hier ein paar Bilder dazu:

Wie ihr seht, gibt es die Sträuße in rosa, blau und in neutralem Gelb. Das Ganze wird in einer Geschenkbox geliefert, so dass man sich keine Gedanken um die Verpackung machen muss.

Aber damit noch nicht genug: Aus 2 Bodys werden sogenannte Body Doggys hergestellt. Also, die Bodys werden so zusammengebunden, dass sie wie Hunde aussehen. Diese süßen Kerlchen gibt es auch in rosa, blau und gelb und sie werden in einer Geschenkbox verschickt.

Auch dieses Unternehmen legt großen Wert auf die Unbedenklichkeit ihrer hochwertigen Materialien. Die Kleidung trägt das Siegel “Textiles Vertrauen” nach den strengen Richtlinien des Öko-Tex-Standard 100. Auch der Bastelfilz, der für die Blätter in den
Sträußen und die Ohren der Hunde verwendet wird, ist schadstoffgeprüft.

Der Versand erfolgt kurzfristig und ist in Deutschland kostenfrei.

Falls also in nächster Zeit jemand ein Geschenk zur Geburt oder Taufe sucht – bei www.babyblumen.de seid ihr richtig.

Einfach traumhaft…

… sind die Betten, die Dirk Walinski auf seiner Seite www.kinderbetten-online-kaufen.de anbietet. Kleine Prinzessinnen können aus verschiedenen Modellen wählen
und auch für die Piraten unter uns gibt es unterschiedliche “Schiffe”, um unter dem Sternenhimmel die Welt zu umsegeln.

Für die Kleinsten ist ebenfalls gesorgt. In den Babywiegen können sie leicht ins Land der Träume hinüber gleiten.

Es gibt aber nicht nur Betten, die Kinderherzen höher schlagen lassen, auch junge Erwachsene können glücklich gemacht werden.

Die verarbeiteten Materialien sind auf ihre Unbedenklichkeit geprüft: Das Holz trägt den blauen Engel und die Farben wurden bei Stiftung Warentest Testsieger und bekamen bei Öko Test Sehr gut.

Reinschauen lohnt sich auf jeden Fall.

Kleider machen Leute

Vor ein paar Wochen wurde ich gefragt, ob ich für die Seite www.tausendkind.de an einem Produkttest für Kindermode teilnehmen möchte. Ich dachte mir, klar, warum nicht, Kleidung kann man nie genug haben.

Ich sah mir die Seite also näher an und fand sie sofort ganz ansprechend. Man findet sich durch die oben angebrachten Buttons schnell zurecht und das Angebot ist wirklich groß. Von Babybedarf (Stillkissen, Schnullerketten, Wickeltaschen) über Kleidung (von bekannten Markenherstellern) bis hin zu Büchern, Spielzeug, Koffern und Kindergeschirr findet man alles, was das Herz begehrt.

Und wenn man sich nicht sicher ist, ob die Babyausstattung komplett ist oder man für den ersten Urlaub mit Baby auch gut gerüstet ist, klickt man einfach den Ratgeber-Button an und kann sich die Checklisten ansehen.

Wir haben dann 2 hübsche Teile für Mia zugeschickt bekommen und ich muss sagen, der Versand ging wirklich schnell. Auf der Seite heißt es 1-2 Tage und das ist auch so.

Das gestreifte Longsleeve von Sigikid  hat Mia gut gefallen. Sie wollte zwar das Herzchen, das unten am Bündchen hing, abmachen, aber als ich ihr erklärte,dass das dazugehört, war das ok. Das sah so ähnlich aus, wie das Herz, das sie letztes Jahr in der KiTa vom Nikolaus bekommen hat und das gehört ja an den Weihnachtsbaum, vielleicht hat sie das verwirrt.

Das lila T-Shirt von bellybutton war so gar nicht ihr Fall, dabei ist es echt süß. Sie hat es kurz angezogen, an sich runtergeschaut und sofort gesagt, dass sie das nicht mag
und es wieder ausziehen möchte. Nun ja, vielleicht ist das nächste Woche schon wieder anders und dann will sie es gar nicht mehr ausziehen.

Die beiden Teile haben mir wirklich gut gefallen, beim Longsleeve sind zwar die Ärmel zu lang, aber das ist ja eigentlich bei allen Pullovern so.
Und bei bellybutton fallen die Sachen sehr klein aus. Wir haben die Größe 128 zugeschickt bekommen und das Shirt war genauso groß wie das Longsleeve in 116.
Aber wenn man das weiß, kann man ja darauf achten.

Ich kann www.tausendkind.de uneingeschränkt empfehlen, auf dieser Seite werde ich mich in nächster Zeit öfter rumtreiben und unser Konto zum Glühen bringen!

Fuhrpark

Wenn ich morgens mal mit den Kindern einkaufen bin, sehen wir oft Erzieherinnen, die mit ihren Kindern in Krippenwagen unterwegs sind. Das sind im weitesten Sinne Bollerwagen mit Sitzbänken, in denen vier bis sechs Kinder Platz haben. Das finde ich total praktisch, wenn die Kleinen nicht mehr laufen können, setzt man sie da rein und schiebt sie weiter.

Letztens habe ich auf dem Spielplatz eine Erzieherin getroffen, die so ein Teil dabei hatte und sie mal gefragt, wo man denn sowas her kriegt. Sie meinte, sie hätten ihren Wagen im Internet bestellt, das sei der Winther Kinderbus. Sie hätten in ihrer KiTa mehrere Winther Fahrzeuge und wären sehr zufrieden damit, weil die unheimlich viel aushalten.

Zuhause hab ich dann mal danach gegoogelt, weil Mia und Luisa sich in letzter Zeit immer um unsere Fahrzeuge streiten und bin auf die Seite www.Kita-Fahrzeuge.de getoßen. Da fand ich besonders die Winther Roller interessant. Die gibt es nämlich erstens in unterschiedlichen Größen und dann kann man sich noch entscheiden, ob man ein oder zwei Hinterräder haben möchte. Für Luisa, die ja das Gleichgewicht auf einem normalen Roller noch nicht halten könnte, wäre einer mit zwei Hinterrädern ideal.

Diese Seite hat mir wirklich gut gefallen. Nicht nur, dass die Kinderfahrzeuge gut verarbeitet schienen und für Fragen eine kostenlose Service-Hotline zur Verfügung steht, auch die Zahlungsmodalitäten fand ich gut: Man kauft auf Rechnung und ab 50 ¤ wird versandkostenfrei geliefert. Das ist natürlich besonders für KiTa´s, Krippen und Grundschulen interessant, die dann gleich eine größere Stückzahl abnehmen.

Für den Fall, dass der Zoff um unseren Fuhrpark so weiter geht, habe ich mir die Seite auf jeden Fall gemerkt!

Schon fast 1 Jahr nichts mehr geschrieben…

Zwei Kinder fordern ihren Tribut, abends sind wir kaputt und können uns zum bloggen nicht mehr aufraffen. Aber jetzt! Unsere Kinder machen tolle Fortschritte:

Mia

– Mia kann mittlerweile so toll sprechen, dass die Logopädin schon sagte, die Charité würde uns wohl demnächst eine Pause “verordnen”. Ich hätte aber gern, dass das, was sie schon gelernt hat, gefestigt wird und hoffentlich auch noch ein paar Baustellen “abgearbeitet” werden können. Denn wenn man einmal raus ist, wird der Termin ja weitervergeben und mir passte das ganz gut. Mia geht auch gern zu Karin, wir haben das Kontingent, dass die Krankenkasse bei Kindern mit Mias Sprachstörung üblicherweise freiwillig zur Verfügung stellt, noch nicht ausgeschöpft, also hoffe ich, dass wir noch eine Verordnung erwirken können.

– Mia kann mittlerweile auf unserem Hof 2 Runden Fahrrad fahren, ohne dass man sie festhält. Jörg läuft nur noch neben-/hinterher, um sie sofort wieder auf Kurs zu bringen, wenn sie mal schlingert.

– Ich weiß nicht mehr, wann ich aus der KiTa die letzte Tüte mit Wäsche mitgenommen habe. Das klappt mittlerweile wunderbar.

– Sie hat ein unheimliches Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen entwickelt. Sie lässt sich nicht die Butter vom Brot nehmen und ich höre alle naselang: “Ich mach das, Mama, ich kann das schon!” Na prima, kann ich früher die Beine hochlegen!

– Motorisch geht es auch gut weiter: Sie klettert auf alles, was ihr über den Weg läuft. Das hat uns ja letztens ihren ersten Gipsarm beschert, aber das haben wir auch gut überstanden. War ja auch nichts gebrochen, der Arm war nur zur Sicherheit ruhiggestellt.

 

Luisa

– Sie konnte eine Woche vor ihrem ersten Geburtstag laufen und versucht seit ein paar Wochen, auf alles Mögliche draufzuklettern. Das sieht oft kriminell aus, aber ich lasse sie, bisher ist es immer gut gegangen.

– Leider muss sie den Weg zur KiTa immer noch im Buggy zurücklegen, da sie partout nicht an der Hand laufen will. Hören, wenn ich Stopp sage, will sie aber auch nicht. Eins von Beidem muss sie aber leider machen, wenn wir uns der Straße nähern, also muss sie sich weiter fahren lassen, auch wenn sie dabei meistens schimpft wie ein Rohrspatz.

– Apropos schimpfen: Sie plappert ALLES nach. Man sagt ihr ein Wort zwei-/dreimal vor und sie wiederholt es. Zwar natürlich nicht komplett richtig, aber man kann super raushören, was das heißen soll. Wir arbeiten im Moment an Zwei- und Dreiwortsätzen.

– Sie versteht so gut wie alles und antwortet auf Fragen wie: “Hast du Hunger? Willst du ins Bett?” mit Ja oder Nein. Das ist vielleicht toll!

– Letztens hatte ich ihr meinen Schlüssel zum Spielen gegeben und nicht drauf geachtet, wo sie ihn hingepackt hatte. Ich habe also gesucht und sie immer wieder gefragt, wo sie ihn hingelegt hat. Nach 10 Minuten hat sie mich zum Buggy geführt, in den Korb gegriffen und den Schlüssel rausgeholt. Da war ich ganz schön beeindruckt.

Geschlafen wird nach einem ausgiebigen Abendritual meist die ganze Nacht durch und Luisa macht auch jeden Tag noch einen Mittagsschlaf von 1-2,5 Stunden, der allerdings schon am späten Vormittag beginnt. Soll mir recht sein, solange sie bis abends durchhält, ohne total quengelig zu sein.

So, das war jetzt mal der neueste Stand.

Kuller Kuller Kuller – schon wieder so gut wie out

Tja, da kommt man mal ein paar Wochen nicht zum Schreiben und schon überschlagen sich die Ereignisse: Luisa kullert schon länger durch das ganze Zimmer. Ich habe sie sogar mal gesucht, weil sie zwischen Esstisch und Couch gerollt war, womit ich nicht gerechnet hatte.

Diese Art der Fortbewegung wird in den nächsten Tagen wohl Geschichte sein. Seit gestern schafft sie es in den Vierfüßler und wippt vor und zurück. Außerdem schafft sie es schon irgendwie, sich aus dieser Position fortzubewegen. Sie schubbst sich mit dem Fuß ab, durch das Laminat gleitet sie ja schön.

Ein paar Minuten später habe ich sie gewickelt und sie hat es fast geschafft, sich hinzusetzen. Ich fürchte, die Zeiten des Liegendtransports im Kinderwagen sind bald auch vorbei. Die Wanne hatte ich ja schon länger rausgenommen, weil sie mir am geöffneten Verdeck vorbeigeguckt hatte. Das wurde mir dann zu gefährlich, in der Wanne kann ich sie ja nicht anschnallen. Also fährt sie nun im Sportwagen mit der Lehne auf liegend gestellt. Sie schläft auch noch gern im Wagen, von daher hoffe ich, dass sie noch ein bißchen liegen mag.

Das Auf-der-Seite-liegen und Spielen hat sie nun auch für sich entdeckt. Aktuell verhält sie sich wie eine Katze und jagt ihre Schnullerkette.

Geräusche gibt sie auch genug von sich, allerdings fehlt da noch die Zweisilbigkeit. Aber Mia hatte es ja auch nicht so mit dem Sprechen und guckt sie euch jetzt an.

Dann haben wir endlich rausgefunden, wie man Luisa baden kann, ohne dass sie alles zusammenbrüllt: Man muss sie zusammen mit Papa und der großen Schwester in die Wanne setzen. Dann heult sie auch – weil sie wieder rausmuss! Die sitzt da drin wie eine Große und zappelt und spritzt und springt dem Spielzeug hinterher, dass man aufpassen muss, dass sie sich nicht los reißt und untergeht.

Beim Essen machen wir gute Fortschritte. Abends isst sie schon eine richtig große Portion Brei mit Obstmus und mittags schafft sie mindestens ein halbes Glas Gemüse. Das ist allerdings nicht so ihr Fall, ich glaube, sie ist eher für Süßes. Von unseren Sachen isst sie auch schon Einiges mit. Sie bekommt beim Frühstück immer etwas Brot, Toast oder Brötchen und beim Abendessen fallen immer ein paar Nudeln oder ähnliches für sie ab.

Schlafen klappt nachts auch meist gut. Eine Zeitlang schlief sie von 21.00 Uhr bis mindestens 05.00 Uhr, eher länger und nach der Flasche legte sie meist noch ein Nickerchen ein, bis Mia auch wach wurde. Im Moment wird sie manchmal schon um 04.00 Uhr wach, es kann aber auch mal 02.30 Uhr werden. Aber ich will mich nicht beschweren, viele Kinder schlafen wesentlich schlechter, ich kann mit ihren Zeiten gut leben.

Mia macht auch gute Fortschritte in allen Bereichen. Sie haut immer öfter Schoten raus, spricht unheimlich lange, grammatikalisch korrekte Sätze und arbeitet mit ihrer Logopädin daran, die noch fehlenden Buchstaben zu lernen. Das geht zwar nur sehr langsam voran, aber ich dachte mir ja schon, dass das eine ganz langwierige Angelegenheit wird und von daher bin ich stolz und froh, dass Mia das alles so gut mit macht. Gerade jetzt im Sommer kann ich mir echt Schöneres vorstellen, als Buchstaben zu üben…

Dann habe ich heute gesehen, wie toll sie Treppen steigen kann. Wechselseitig und freihändig, ich war echt von den Socken. Außerdem kann sie schon ein bißchen schaukeln und mit dem Laufrad geht sie auch immer besser und sicherer um.

Was die Sauberkeit angeht, sind wir auf einem guten Weg. Im Kindergarten geht noch ab und zu was daneben, aber das ist nicht mehr der Rede wert. Zuhause und unterwegs klappt es gut. Auch das Bett ist nachts noch nie nass geworden, ich bin unheimlich erstaunt und natürlich superstolz.

Das Einzige, was in letzter Zeit ein bißchen nervig war, waren ihre Trotzanfälle. Sie hat ja einen unheimlich starken Willen und eine unheimliche Ausdauer darin, ihren Dickkopf durchzusetzen. Leider hat sie nicht mit meinem Dickkopf gerechnet. Ich sitze das dann meistens aus. Mias Erzieherin hat schon ein paar Mal gesagt, dass sie es erstaunlich findet, wie geduldig ich immer bin. Das war aber auch ein hartes Stück Arbeit bis ich soweit war und immer klappt es auch nicht, gerade, wenn wir doch mal Zeitdruck haben, werde ich doch mal laut. Naja, wir sind alle nur Menschen.

Bis bald

Die Berliner Familie