Archiv für den Monat: Januar 2008

Geldsparen mit mir

Einen Nachtrag hab ich noch zum Einkaufsbummel : Meine Patentante Anna hatte ja das große Auto von Oma und Opa in so ein großes Haus gefahren, wo auch ganz viele andere Autos stehen, wo man aber bezahlen muss, wenn man dort parkt. Als wir dann nach dem Einkaufsbummel zurück waren, zeigte der Bezahlautomat über 5 Euros an, da hat der Papi recht laut gesagt, ganz schön teuer ist es hier geworden. Dem konnte ich nur zustimmen und habe meinen Unmut darüber ganz laut geäußert und geschrien. Dann kam da ein netter Herr und meinte, wir sollten das Geld, das die Mami schon in den Automaten stecken wollte einstecken und die Karte da wieder rausholen und hat uns dann eine Karte gegeben, mit der wir aus dem Parkhaus wieder raus fahren konnten. Der liebe Herr hat auch noch gesagt, dass Mama und Papa lieber was Schönes für mich von dem Geld kaufen sollen , also Mama und Papa ich warte :-)

Und da sag nochmal einer, mein Babygeschrei sei für nichts gut 😉

Mein erster langer Einkaufsbummel

Heute morgen hat Mami mich lieb geweckt (ok, ich hab im Schlaf schon etwas gemeckert, viel war da also nicht mehr zu wecken), angezogen und gestillt. Dann kam meine Tante Anna und ich wurde zusammen mit meinem Wurmwagen ins Auto gepackt. In D. sind wir wieder augestiegen und durch die Stadt gefahren. Wir waren in ganz vielen Geschäften und ich habe bei Hasi und Mausi einen tollen Hello-Kitty-Anzug, eine Hasenmütze und noch zwei andere Mützen gekriegt. Bei Carsten und Andreas wurde ich im Wickelraum ein bißchen gestillt, nachdem ich beim Hamburgerkönig leider eine Flasche kriegen musste, weil das da mit dem Stillen nicht geklappt hat. Die Flasche, die ich seit Donnerstag auch abends wieder brauche, weil ich wieder soooooo grooooßen Huuuunger habe, hat mir aber nicht so gut geschmeckt. Mamimilch ist eben doch das Beste. Auf jeden Fall haben Mami, Papi und Tante Anna auch noch was für sich gekauft und nach fünf Stunden sind wir dann endlich wieder nach Hause gefahren. Wenn das nicht wieder so lange dauert, können wir so einen Bummel ruhig öfter machen.

Eure bummelige Mia Lara

Mein Krankenhausaufenthalt

Seit Mittwoch bin ich ja schon wieder zuhause, aber ich wollte nochmal berichten, wie es dort war.

Am Montag morgen sind wir wieder in das Krankenhaus gefahren, wo ich schon meine erste Lebenswoche verbracht und auch danach ein paar Untersuchungen über mich ergehen lassen habe. Dort haben wir uns zuerst angemeldet und ich wurde von einer Frau Doktor untersucht. Danach ging es hoch auf Station, wo ich erstmal gestillt wurde und Mami es uns ein bißchen schön gemacht hat. Ich hatte nämlich ganz viel Spielzeug dabei, das in meinem Gitterbett verteilt werden wollte. Nur wenig später kam noch eine Mami mit ihrem Baby, die auch bei uns im Zimmer schlafen sollten. Mittags kam dann eine Stationstippse, um mich in den Finger zu pieken. Die wollte nur mein Bestes, nämlich mein Blut. Ich hab ganz doll geweint, als sie mich gepiekt hat, erstmal tat es weh und dann hat sie mich auch noch festgehalten und den Finger gedrückt, so dass ich gar nicht mehr fuchteln konnte. Mami hat mich zwar gestreichelt und mir erklärt, dass das sein muss, um festzustellen, ob ich ganz gesund bin, aber das hat nicht viel geholfen. Nachmittags kam dann die Narkoseärztin und hat mit Mami besprochen, wie ich schlafen gelegt werde. Die musste mich natürlich auch wieder nackig ausziehen lassen und mich abhören. Davon hab ich gleich wieder Hunger gekriegt. Irgendwann kam dann auch der Papi zu Besuch. Der ist aber ganz schnell wieder weg gewesen und hat was zu essen geholt. Mami hatte zwar schon Abendbrot, aber weil ich sie mittags nicht in die Kantine gelassen hab, hatte sie richtig Kohldampf und hat noch ne ganze Pizza verdrückt. Nachdem der Papi nach Hause gefahren war, hab ich um 23.00 Uhr nochmal eine Brust leer getrunken und bin dann eingeschlafen. Mami hat mich um 03.30 Uhr aufgeweckt und gewickelt, dabei hätte ich so gern einfach weitergeschlafen. Ich sollte aber unbedingt nochmal was trinken. Ok, hab ich der Mami also den Gefallen getan und nochmal eine Brust halb leer gemacht. Mehr hab ich wirklich nicht geschafft, ich war sooo müde. Bis 07.15 Uhr durfte ich auch noch schlafen, dann wurde es ganz laut und hektisch im Zimmer, dass ich wach geworden bin. Natürlich hatte ich Hunger, vor allem, als Mami mich ausgezogen, gewaschen und umgezogen hat.  Aber mit meinem Nucki, viel Getrage, Gekuschel und Gesinge konnte ich es aushalten, zumal die Schwester mir so Tropfen gegeben hat, von denen mir ganz dummelig im Kopf wurde. Als der Papi endlich da war, wurde ich in mein Bettchen verfrachtet und ganz viele Gänge entlang geschoben. Vor einer großen Tür mussten Mami und Papi mir Tschüss sagen und waren auf einmal weg. Ich bin ganz allein mit den fremden Leuten in dem großen Raum gewesen und die waren nicht nett zu mir. Die haben mir so ein Ding aufs Gesicht gesetzt und mich wieder gepiekt. Zweimal in meine arme kleine Hand und weil das nicht so klappte, wie sie sich das gedacht hatten, haben sie mich in mein kleines Köpfchen gepiekt. Da musste ich wieder weinen. Dann wurde auf einmal alles ganz dunkel und so ganz richtig weiß ich erst wieder, dass ich in unserem Zimmer in meinem Bett lag und die Mami und der Papi wieder da waren. Ich durfte dann sofort bei Mami trinken. Die war ganz voll mit Milch, weil ich so lange geschlafen hatte. Sie hatte sogar schon zweimal Milch abgepumpt, weil sie schon übergelaufen ist. Den Rest des Tages habe ich so gut wie verschlafen, ich hab ab und zu noch bei Mami getrunken, aber weil ich über meinen Kopf-Tropfer ganz viel Flüssigkeit gekriegt hab, hatte ich gar nicht so großen Hunger. Durch den Tropfer musste ich auch gaaaanz viel Pipi. Als die Mami mich wickeln wollte, musste sie mich umziehen und der Schwester sagen, dass ich neue Bettwäsche brauche, weil ich auch ausgelaufen war. Die Nacht war auch ruhig, ich hab trotz Überwachungsmanchette am Fuß sehr gut geschlafen. Am Morgen hat die Mami sich, nachdem ich ein bißchen gegessen hatte, auch Frühstück geholt, danach habe ich wieder gegessen und Mami hat meine Untersuchungsergebnisse mit der Ärztin besprochen und noch einen Brief für meine Frau Doktor mitgekriegt. Als das erledigt war, kamen Oma und Opa und haben uns abgeholt. Zuhause hab ich den ganzen Tag über seeeehr viel gegessen, ich hatte ja viel Nachholbedarf. Also haben Mami und ich es uns auf dem Sofa gemütlich gemacht.

 Ich bin sehr froh, dass wir wieder zuhause sind und alles wieder normal ist und meine Eltern nicht mehr so ängstlich und aufgeregt sind. Auch wenn Mami immer so getan hat, als wäre nichts und mit mir gespielt und gesungen hat wie immer, ich hab ganz genau gemerkt, dass da was im Busch ist. Durch Zufall hab ich mitgekriegt, dass wir im April schon wieder ins Krankenhaus müssen und dass wir dann wieder länger da bleiben müssen, weil ich aufgeschnitten werde. Mami hat mir aber versprochen, dass ich das nicht merke, weil ich eine Spritze kriege, die mich schlafen lässt und dass sie mich auch wieder zu nähen und dass sie wieder die ganze Zeit bei mir bleibt.

Jetzt genießen wir aber erstmal wieder die Zeit zusammen, lachen, singen, spielen und machen süße Geräusche und lernen mit jedem Tag was Neues.

 Eure Mia Lara

Alle drei zusammen

Vor zwei oder drei Wochen haben die Papis einen Papi-Abend gemacht und sind ins Kino gegangen und die Mamis haben sich mit uns Kindern bei Sara und ihrer Mama getroffen, lecker gegessen und uns gestillt oder uns bespielt. Dabei ist dieses Bild entstanden:
Johanna,Sara und ich auf dem Arm von der Saramama

Lachen mit Mama und Papa

Gestern haben Mami und Papi sehr viel gelacht und das nur, weil ich mich vor Lachen auch nicht mehr eingekriegt habe.
Das Ganze war so: ich wollte gerade Mamimilch trinken und da ist mir ein Witz eingefallen, den die Johanna mir vor ein paar Wochen erzählt hat(damals habe ich ihn nicht verstanden) und dann musste ich richtig lachen. Lächeln und Lachen kann ich ja schon eine Weile, aber gestern hab ich dann auch richtige Lachgeräusche dabei gemacht und zwar so doll, dass Mami und Papi sich auch nicht mehr eingekriegt haben vor Lachen und dabei kannten doch Mami und Papi den Witz von der Johanna gar nicht.

Eure lachende
Mia Lara

Meine Hände

Ich habe vor ein paar Tagen gemerkt, dass die Paddel rechts und links neben meinem Kopf zu mir gehören und dass man interessante Sachen damit machen kann: In den Mund stecken und dran nuckeln und eine Rassel halten zum Beispiel.

Und ich habe ein neues Spielzeug entdeckt: Meine Schmetterlingsspieluhr. Die hat nämlich ein Gesicht, das aussieht wie Mamis Brust und an der Nase kann man super nuckeln und dann hat die noch ganz tolle Flügel. Die knistern, wenn man sie berührt, das gefällt mir super. Ich befühle die immer ganz fasziniert. Manchmal versuche ich auch, die Beine zu essen, aber das funktioniert nicht und ist auch nicht besonders lecker.

Außerdem steh ich drauf, wenn Mami mich auf dem Arm rumschlenkert und mit ihrem Mund Geräusche auf meinem Bauch macht. Dann zeige ich immer mein strahlendes Lächeln und Mami nennt mich zahnlose Oma. Warte mal ab, Mami, ich krieg bald Zähne und dann beiß ich dich beim Stillen! Mein Kiefer wird ja jetzt schon immer härter.

Eure spielende grinse Katze Mia Lara

Unser Besuch bei Sara

Gestern haben Mami, Papi und ich Sara und ihre Eltern zuhause besucht. Der Sarapapa hatte ganz viel Kuchen eingekauft und den haben sich die Erwachsenen einverleibt, während Sara geschlafen hat und ich gestillt wurde. Weil so schönes Wetter war, sind die Papas nochmal ins Nest gefahren und haben meinen Wurmwagen für draussen geholt, um noch etwas spazieren zu gehen. Weil ich so lange trinken wollte, war es schon so gut wie dunkel, als wir endlich los kamen, aber es war trotzdem schön. Unterwegs haben wir noch den Thorsten aufgegabelt und als die Döner aufgegessen waren, die die Männer geholt hatten, kam auch noch der Dino vorbei. Da bin ich aber schon sehr müde gewesen und musste wieder ein bißchen quengeln, deshalb sind wir wieder in unser schönes kuscheliges Nest gefahren, wo ich noch zweimal  bei Mami getrunken habe, bevor ich endlich eingeschlafen bin.

Ich freu mich schon auf Mittwoch, da sehe ich die Sara wieder, auch wenn das bedeutet, dass ich meine Mami wieder mit den anderen Babies teilen muss, Johanna ist diesmal nämlich auch dabei.

Eure Mia Lara

Mein erstes Silvester

Der Morgen nach meiner Badestunde verlief irgendwie anders, als alle anderen Morgen, die ich bis jetzt erlebt habe. Mami, Papi und ich sind nämlich die ganze Zeit im Bett geblieben. Dort haben wir geschlafen, gegessen, fern geschaut und gespielt. Dabei hab ich was Neues gelernt: Ich kann jetzt eine Rassel festhalten und auch ein bißchen damit winken.

Rassel

Nachmittags haben wir uns dann endlich alle angezogen, damit wir abends mit Johanna, ihren Eltern und Thorsten etwas feiern können, das Silvester heißt. Mami sagt, das bedeutet, dass ein neues Jahr anfängt. Ich verstehe das noch nicht so ganz, aber feiern find ich klasse. Es gab dann auch wieder ganz leckeres Essen für alle und als wir endlich damit fertig waren, wurde noch ein Spiel gespielt. Um kurz vor Mitternacht wurde auf einmal eine Flasche Sekt aufgemacht und alle haben sich eine Jacke angezogen. Auch Johanna und ich wurden ganz warm eingepackt. Um punkt Mitternacht haben alle miteinander angestoßen und sich ein Frohes Neues Jahr gewünscht. Danach sind wir rausgegangen und da waren ganz viele bunte Lichter auf der Straße und in der Luft. Leider hat man davon nicht viel gesehen, weil es so neblig war. Dafür hat man genug gehört, denn es hat ganz fürchterlich geknallt. Da ich auf Mamis Arm war und mich in ihre Jacke kuscheln konnte, hat mir das aber nicht viel ausgemacht und ich habe mir das Ganze mal betrachtet. Die Erwachsenen wollten noch einen kleinen Spaziergang machen, um auch anderen Leuten ein frohes Neues Jahr zu wünschen, aber der Nebel war durch das Feuerwerk (so heißen die bunten Lichter) noch dichter geworden und das war ihnen dann zu gefährlich.

Silvester Mia

Als wir wieder drin waren, ist mir eingefallen, dass die letzten Tage seeehr aufregend und anstrengend für mich waren und ich musste ganz lange und laut weinen. Mami und Papi konnten mich gar nicht beruhigen und wurden dabei selber ganz aufgeregt. Erst als die Johannamama mich genommen und geschaukelt hat, ging es mir besser und ich konnte schlafen.

Als wir wieder zuhause waren, durfte ich nochmal bei Mami trinken und habe bis heute morgen um neun Uhr geschlafen. Das war schön. So ein Silvester darf ruhig bald wieder kommen, die Lichter haben mir sehr gefallen.

Eure Mia Lara

Meine Badestunde

Meine Badestunde fand nun endlich am letzten Sonntag statt. Nachdem Mami und Papi am Samstag schon mit mir zur Kirche gefahren sind, um den größten Teil vorzubereiten, haben wir uns einen gemütlichen Sonntagmorgen gemacht, dann gegen Mittag alle Sachen ins Auto geladen und sind wieder zur Kirche, um vor der Badestunde den Rest zu erledigen.

 Um 15.00 Uhr begann meine große Stunde und was war? Ich hatte Hunger, mein Magen hing bis auf meine Stramplersocken, die ich unter meinem schicken Kleid anhatte. Aber weil ich auf Mamis Schoß saß und sie mir immer wieder meinen Nucki gegeben hat, konnte ich es noch gut aushalten. Dadurch hat Mami zwar nicht viel vom Gottesdienst mitgekriegt, aber da kann ich ja auch nichts für.

Irgendwann sind wir dann alle aufgestanden und nach hinten zum Taufbecken gegangen. Ich dachte, wir sind fertig und gehen endlich was essen, andererseits ist mir aufgefallen, dass ich noch nicht gebadet wurde. Und richtig, wir waren natürlich noch nicht fertig. Das hat mich ja echt frustriert, erst muss ich mir mit leerem Magen so lange Gerede und Gesinge anhören und warte und warte, wann denn endlich der lustige Teil mit dem Wasser kommt und dann schieben die das ganz an den Schluss! Meinem Unmut habe ich mit lautem Geschrei Luft gemacht, ich hab sogar geschrieen, als das Wasser kam, weil ich so sauer war, dabei fand ich das gar nicht schlimm. Mami war, glaube ich, ein bißchen traurig, dass ich so geweint hab, aber da ist sie selber schuld, sie hätte mir ja nur was zu essen geben müssen.

Badestunde

Nach dem Wassergespritze waren wir dann aber doch endlich fertig und sind nach unten in den Pfarrsaal gegangen, wo die anderen sich mit Kaffee und Kuchen gestärkt haben und ich meine Milch gekriegt hab. Als ich satt war, war ich bei jedem Anwesenden auf dem Arm und wurde fotografiert, das habe ich aber zum größten Teil verschlafen. Abends gab es dann noch leckere Suppe und Käse und Brot und nachdem Oma, Opa, Papa, Thorsten, die Johannamama und der Johannapapa alles wieder aufgeräumt hatten, während ich nochmal Milch gekriegt habe, sind wir nach Hause gefahren und sind sofort ins Bett gefallen.

Papa,Mama und ich

Alles in allem war es ein schöner Tag für mich und ich bin sehr stolz, dass ich nun auch eine Badestunde hatte.

Eure getaufte Mia Lara