Archiv für den Monat: Juli 2009

Urlaub in der großen Stadt

Nun eigentlich dachte ich ja, es geht wieder nach Hause, als wir vom Buck aufgebrochen sind, aber Papa ist einfach in die falsche Richtung gefahren! Ich wollte mich ja eigentlich beschweren, aber ich war schon so müde, dass ich einfach eingeschlafen bin. Als ich wieder aufgewacht bin, so ungefähr eine Mia-Stunde später, waren wir schon fast da. Dort war ein großer, großer Fluss, über den wir gefahren sind und dahinter war direkt ein großes Haus, was Mama und Papa immer Hotel genannt haben. Nachdem Papa alles aus unserem silbernen Wurmwagen ausgepackt hatte, wurde ich in eine Schwimmwindel gesteckt und wir sind in die hoteleigene große Badewanne gegangen und dort haben wir drei dann toll geplantscht, was auch eine gute Abkühlung war, da es so warm war. Danach sind wir was Essen gefahren, da wir von der Fahrt noch ganz hungrig waren. Nachdem wir im Goldenen M ganz viel gegessen hatten, ging es weiter in die Innenstadt von der großen Stadt. Dort haben wir ein tolles Geschenk für die Johanna gekauft, da diese ja steinalt wird diese Woche. Ein Buch über die große Stadt haben wir auch noch gekauft. Dann wollten sich Papa und Mama einen Kaffee trinken gehen und zwar in einer Café-Kette, in der sie auch schon in Berlin waren. Das war aber, bevor ich geschlüpft bin. Nur hat dieses Café schon Feierabend gemacht und das schon um 19.30 Uhr! Wir fühlten uns, als ob wir in einer Kleinstadt gelandet waren-und das in Ham-Fug! Wir haben uns dann noch weitere Sehenswürdigkeiten angeschaut, da ich aber schon müde war, sind wir dann ins Hotel zurück und haben geschlafen. Am nächsten Morgen gab es ganz tolles Frühstück im großen Haus mit 4 Sternen, das war sehr lecker. Danach haben wir ein paar Kleinigkeiten eingekauft und haben uns noch mal die Stadt angeschaut. Nach meinem Mittagsschlaf sind wir dann wieder losgefahren. Dort haben wir den Jochen getroffen (was für ein Zufall) und sind mit ihm Fahrstuhl gefahren. Oben angekommen, waren wir in einem großen Raum mit ganz vielen kleinen Menschen, Gebäuden, Bäumen und Zügen, viel kleiner als ich. Sogar sehr viel kleiner als ich. Miniaturwunderland hieß das Ganze und ich fand es da sehr toll, es gab so viele blinkende Knöpfchen, auf die ich drücken konnte und ich durfte sogar dort drauf drücken so oft ich wollte. Und die ganzen schönen Züge die dort rumfuhren. Der Jochen hat mich auch gut rumgefahren und mir alles gezeigt und erklärt.
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Weil wir dann noch Zeit hatten, sind wir zur Hafencity runtergelaufen und dort spazieren gegangen und haben uns ganz tolle Schiffe mit dem Jochen angeschaut. Danach sind wir dahin gefahren, wo der Jochen wohnt und haben dort sehr leckere Pizza im Restaurant gegessen. Dann war es auch schon sehr sehr spät und wir haben uns verabschiedet und sind zurück zum Hotel. Am nächsten Tag sind meine Eltern dann endlich noch mal in das Café gefahren, in dem sie am ersten Tag keine Kaffee mehr bekommen haben und haben dort scheinbar leckeren Kaffee getrunken. Mir haben sie ja keinen Kaffee abgeben. Dafür habe ich dann der Mama ihren Cookie weggeggessen, ich konnte nicht anders, der war so lecker. Eigentlich wollten wir ja noch an den Elbstrand, aber das Wetter sah nach Regen aus, deshalb sind wir nicht dorthin, aber es hat natürlich nicht geregnet. Dafür haben wir uns noch viele Sehenswürdigkeiten von Ham-Fug angeschaut, das war auch sehr toll. Auch viel Wasser habe ich gesehen und nicht-hörende Vögel habe ich versucht zu streicheln-nur wollten die das nicht. Und neue tolle Buntstifte habe ich auch noch abgestaubt in einem schönen Laden mit ganz vielen Stiften drin. Am Sonntag haben wir noch mal ein tolles Frühstück gegessen und sind dann, nachdem unsere sieben Sachen verstaut waren, wieder zurück nach Hause gefahren. Dabei hat es ganz doll geregnet. Und wir haben über eine Mia-Stunde lang fast nur rumgestanden auf der Straße, weil so viele Leute da lang gefahren sind. Das war vielleicht doof, da musste ich ab und zu schon mal weinen, weil mir so langweilig und warm war und ich Hunger und vor allem Durst hatte. Als wir zu Hause angekommen sind, haben wie noch den Opa besucht, denn der hatte Geburtstag und dann war dieser ereignisreiche Tag auch zu Ende.

Eure Großstadt-Mia

Urlaub beim Buck

Es begann alles am Sonntag. Mama und Papa haben angefangen, Koffer zu packen. Ich dachte schon, der Papa muss wieder nach Dresden.  Nur was soll der Papa mit drei Koffern in Dresden? So viele Koffer haben meine Eltern nämlich gepackt. Seltsam, dachte ich, da fährt der Papa aber lange weg und ich war schon ein wenig traurig. Montag morgens war es dann noch seltsamer, denn als ich aufgestanden bin, war nicht der Papa, sondern die Mama weg. Da musste ich weinen und dachte schon, die Mama muss jetzt nach Dresden für den Papa arbeiten. Papa sagte aber, dass die Mama gleich wieder kommt und wir jetzt erstmal frühstücken und uns dann anziehen.
Eine Mia-Stunde später kam dann auch die Mama wieder nach Hause und Papa hat alle Koffer runter in das Auto gebracht. Auch ein buntes Bett, das wir uns von der Johanna geliehen hatten. Dann wurde ich auch ins Auto verfrachtet und es ging los. Wir sind recht lange gefahren, wie lange weiss ich aber nicht mehr, da ich meinen Mittagsschlaf im Auto gemacht habe. Als ich aufgewacht bin, waren wir auch schon da und zwar bei Papas Patentante Anne, ihrem Mann und ihrem Hund Buck. Dort war ich ja schon im Oktober letztes Jahr und damals durfte ich nicht mit dem Buck spielen, weil ich zu klein war. Nun durfte ich aber und ich hatte richtig Spass mit ihm und habe immer darauf geachtet, dass der Buck auch sein Essen aufisst, damit er groß und stark wird.
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In dem Ort, wo der Buck wohnt, hatten wir drei dann auch ein kleines Häuschen, in dem ich ein eigenes Zimmer hatte. In dem wurde das bunte Bett von der Johanna aufgebaut. Es gibt dort auch einen großen See, der auch einen Strand hat, nur durfte man nicht Baden, da viel zu wenig Wassser in dem See drin war. Finde ich sehr seltsam, da ich ja auch in der Badewanne baden darf wenn die nur halb voll ist. Habe dann aber sehr schön am Strand gespielt, ein wirklich großer Sandkasten.
Wir sind auch oft zu meinem Lieblingsort,  dem Abenteuerspielplatz, gelaufen. Dort gab es zwei tolle Schaukeln und vieles mehr, was ich ausprobieren durfte und wollte.

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Ein paar Spielgeräte durfte ich noch nicht ausprobieren, da ich angeblich zu klein dafür bin, dabei bin ich doch schon so gewachsen. Die probier ich dann einfach nächstes Mal aus. Am Donnerstag war dann der Urlaub schon wieder vorbei, Mama und Papa haben alles wieder eingepackt, haben sich von Anne und Buck verabschiedet und sind los gefahren. Aber die sind doch in die falsche Richtung gefahren. Wie es dann weiter ging, erzähl ich euch morgen ich bin schon ganz müde.

Eure Reise-Mia

Nr. 13

Heute gab es eine große Ausnahme: Papa hat meinen neuen Zahn gefunden! Sonst findet ja immer Mama die Zähne, die ich mir neu wachsen lassen habe. Aber heute hat Papa ganz genau in meinen Mund geguckt und endlich, endlich unten einen neuen Schneidezahn entdeckt.

Mama hat ja schon gedacht, dass ich diese Zähne gar nicht bekomme. Aber als sie in meinem Mund herumgetastet hat, hat sie den neuen Zahn und auch schon die Zahnblase für den letzten Schneidezahn gefunden. Der wird wohl auch bald kommen. An meinen oberen Eckzähnen muss ich noch ein bißchen basteln, die wollen noch nicht so richtig durchbrechen, obwohl man sie schon ein bißchen fühlen kann.

Außerdem haben wir letztens bei Johanna und ihren Eltern festgestellt, dass ich seit April 3 cm gewachsen bin. Ich bin jetzt 81 cm groß.

Und zum guten Schluß hat Mama bemerkt, dass meine Schuhe zu klein werden. Da werden wir demnächst auch wieder neue kaufen müssen. Das wäre dann mein viertes Paar.

Eure Mia