Archiv für den Monat: März 2010

Vor, während und nach dem Umzug

Hier mal der Umzugsbericht aus meiner Sicht. Seit ein paar Tagen stand ja unsere Wohnung voll mit Kartons und am Samstag kamen dann Sara mit Kai,Heike und Thorsten. Die Männer haben dann losgelegt und meinen schönen Schrank auseinander gebaut. Währenddessen habe ich schön mit der Sara gespielt. Auch die ganzen Schränke von Mama und Papa wurden auseinander gebaut und markiert. Auch die Schränke in Wohnzimmer und Küche wurden geleert und alles in Kisten gepackt. Später sind dann auch noch Johanna, Steffi & Stefan, Ricarda, Lena, Dino, Kirsten und Michael zu uns gekommen. So konnten wir endlich zu viert spielen, also Johanna, Sara, Steffi und ich. Die anderen Erwachsenen haben dann noch vieles auseinander gebaut.
Dann wurden meine Eltern und ich zusammen gerufen und wir haben ein tolles Bild geschenkt bekommen mit ganz vielen Händen drauf. Außerdem haben wir noch eine Karte geschenkt bekommen, so dass wir in einem Möbelhaus ohne Geld bezahlen konnten (das hat Mama und Papa geholfen, ein neues Bett und ein zweites silbernes Bücherregal zu kaufen) und für mich gab es noch tolles Spielzeug. Darüber haben wir uns sehr gefreut. Dann wurde noch Pizza gegessen und die restlichen Lampe inklusive meiner schönen Sonnenlampe von der Decke geholt dann waren wir eigentlich fertig.

Mittwoch abend waren wir noch bei Oma und Opa mit dem Anton und haben dort lecker gegessen, weil unsere Küche ja schon verpackt war. Da haben wir auch nochmal Unterstützung für das neue Bett bekommen. Am Donnerstag war es dann soweit, Mama und Papa sind früh aufgestanden und da ich sie gehört habe, wurde ich auch wach und bin dann auch aufgestanden. Ich wurde sofort angezogen und bin dann mit Mama zur Oma mit der Katze gefahren. Vorher habe ich aber noch die beiden netten Herren mit dem großen Umzugswagen kennengelernt.
Bei der Oma angekommen ist dann meine Mama kurz bei mir geblieben und hat dann gesagt das sie jetzt in die alte Wohnung fährt und dort mithilft und ich ganz artig bei der Oma bleiben soll. Erst wollte ich das nicht und habe geweint, aber Mama hat gesagt, dass sie mich bald wieder abholt und ich bin dann mit der Oma die Katze suchen gegangen. Nach ein paar Stunden wurde ich dann schon abgeholt, da die Umzugsmänner schon fertig waren und dann sind wir, nachdem wir uns von Opa und Oma verabschiedet haben, zum Thorsten gefahren und haben ihn mitgenommen. Dann sind wir noch zur alten Wohnung, wo Ricarda, die zwischenzeitlich auch noch gekommen war, auf die Umzugsmänner aufgepasst hat und als ich dort angekommen bin, war da doch garnichts mehr drin, außer dem kaputten Bett von Mama und Papa und ein paar Kleinigkeiten. Das habe ich auch sofort dem Papa erzählt, dass doch das Bett kaputt ist, aber der sagte es ist nicht schlimm, in Berlin haben wir bald ein Neues. Danach haben wir uns noch von Ricarda verabschiedet und sind los gefahren. Ich war auch schon so müde, dass ich bald auf der Autobahn eingeschlafen bin und als ich eine Mia-Stunde später aufgewacht bin, haben wir kurz danach angehalten und was Kleines gegessen. Nach dem Essen haben mein Eltern getauscht und Papa ist dann weiter gefahren, immerhin hatte Mama in 2,5 Stunden 300 km abgerissen. Die restliche Fahrt über hat der Thorsten sich sehr gut um mich gekümmert, hat mir zu essen und zu trinken gegeben und sehr schön mit mir gespielt. Dann waren wir auch schon in der Nähe der neuen Wohnung und ich war schockiert, als ich reinkam, denn dort standen bis auf Papas Feldbett noch gar keine Möbel drin. Mama sagte mir aber, die kommen noch gleich. Nach einer Stunde waren die Möbel auch da und zwei Stunden später waren auch alle Möbel in der neuen Wohung, aber noch fast alle in Einzelteilen. Mama und Papa haben dann schnell mein Bett zusammengebaut so das ich später in Ruhe schlafen konnte.
Dass die Möbel alle noch aufgebaut werden müssen, haben Mama und Papa sich wohl schon gedacht, denn deshalb hatten sie den Thorsten dabei. Der hat mit Papa am Freitag morgen sofort losgelegt und die Schränke wieder aufgebaut, sodass Mama und ich dann anfangen konnten, die Sachen wieder einzuräumen. Mittags ist Papa zur Arbeit gegangen und als er wieder kam, ist er mit Thorsten zum Möbelhaus gefahren und hat das neue Bett und das Regal gekauft. Das wurde am Samstag zusammengebaut. Nachmittags sind wir nochmal alle zusammen zum Möbelhaus und zum Baumarkt gefahren.
Am Sonntag wurden noch ein paar Kleinigkeiten erledigt und am Nachmittag sind wir mit Thorsten zum Reichstag und zum Brandenburger Tor gefahren, damit der Thorsten wenigstens noch ein bißchen was von Berlin sieht. Abends ist er dann wieder nach Hause gefahren. Das fand ich echt schade, denn auch hier hat er schön mit mir gespielt.
Am Montag sind Mama und ich morgens sofort zum Arzt gegangen, denn Mama konnte gar nicht mehr sprechen und hat ganz viel gehustet und geschnupft und auch aus meiner Nase kam ganz ekliges Zeug. Ich mochte die beiden neuen Ärzte nicht so gern und habe geweint, aber Mama sagt, ich werde mich schon dran gewöhnen. Papa war nachmittags auch noch beim Arzt und der hat gesagt, dass der Papa bis Mittwoch zuhause bleiben muss. Am Mittwoch ging es Papa immer noch nicht besser, so dass der Arzt gesagt hat, Papa darf erst nach dem Wochenende wieder arbeiten. Ich musste am Donnerstag auch nochmal zum Arzt, weil ich Fieber hatte. Jetzt kriege ich wieder Bakterien-kaputt-mach-Saft, aber ich habe immer noch Fieber. Die Mama muss morgen auch nochmal zum Arzt, weil die immer noch ganz doll hustet und schnupft.
Wir haben den Umzug also im Großen und Ganzen gut überstanden und fühlen uns sehr wohl hier. Mama gefällt vor allem, dass wir immer zu Fuß zum Arzt gehen können und auch ein Bäcker in der Nähe ist, der ganz leckere Sachen hat.
Da die Kartons zum größten Teil schon ausgepackt sind (der Rest geht noch nicht, das war im Wohnzimmerschrank, der ja kaputt gegangen ist, da muss erstmal eine neue Karte kommen, damit wir ohne Geld einen neuen kaufen können), können wir, wenn wir wieder gesund sind, endlich damit loslegen, Berlin unsicher zu machen, darauf freuen wir uns schon richtig doll.
Außerdem gibt es gegenüber von unserem Haus einen Kindergarten, da will Mama jetzt mal schnell versuchen, mich noch unterzubringen, jetzt kann sie ja wieder einigermaßen reden. Und leider auch schimpfen, denn Unsinn mache ich ja auch hier in Berlin…
Euer Berliner Mädchen

Angekommen in der großen Stadt

Die ausführliche Geschichte erzähle ich euch noch ein anderes Mal, da ich heute sehr müde bin. Auf jeden Fall sind meine Eltern und  ich gut in der Hauptstadt angekommen.
Hier ein paar Impressionen aus Berlin und noch vielen Dank an Thorsten für das Aufbauen meiner Möbel.

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