Archiv für den Monat: August 2013

Modenschau mit Mode aus Italien

Vor kurzem wurde ich gefragt, ob ich die italienische Modemarke SILVIAN HEACH Kids über Pressekontakt: Style Relations GmbH Tel. 089-218 96 455, www.silvianheachkids.it mit Sitz in Neapel auf unserem Blog vorstellen möchte. Da sich meine Mädchen mittlerweile beide für Mode interessieren – Luisa guckt es sich von Mia ab und Mia von der Mama… -habe ich zugestimmt und ich bin sicher, dass es euch mit euren Kids ähnlich geht, also guckt euch die Seite an und lasst die Kreditkarten glühen!

Ich bekam erst einmal Fotos von der aktuellen Herbst-/Winterkollektion zugesandt und war sehr angetan von der Kleidung.
1

2

Ich habe mich z. B. sofort in das weiße Outfit verliebt.

3

Die Sachen sind ja nun alle sehr schick, aber das rechte Outfit könnte ich mir auch gut für die KiTa vorstellen.

4

Hier ist es nochmal in groß

5

Auch für Jungs gibt es schicke und auch lässige Mode.

Hier ist noch ein Backstage-Video http://www.youtube.com/watch?v=GZ1gN4Dle44 , in dem deutlich wird, dass die Kinder nicht nur für´s Foto gestellt gegrinst haben, sondern dass sie sich in der Kleidung wirklich wohl gefühlt haben und das finde ich extrem wichtig.

Ich nahm also Kontakt auf und fragte an, ob uns zwei Stücke zur Ansicht geschickt werden könnten, damit ich die Passform besser beurteilen könnte. Das sei kein Problem, ich solle nur die Größen mitteilen. Das habe ich natürlich getan und vier Tage später kam ein großes Paket mit Modellen aus der Frühjahr-/Sommerkollektion 2014.

Wir haben nun eine kleine Modenschau veranstaltet.

Am besten hat den Kindern ein Kleid mit Gürtel gefallen. Das Oberteil war blau-weiß gestreift und hatte einen Rüschen-Volant angenäht. Das Unterteil war einfarbig blau gehalten und als Hosenrock mit zwei Taschen gearbeitet.

67

Was bei Mia auch gut ankam, war ein weißes Kleid, das vorne komplett mit goldenen Pailletten benäht war.

Ein Top in ähnlichem Style habe ich Luisa angezogen, das sah allerliebst aus.

8

Diese Teile waren nun eher schick, aber es lagen auch legere Teile bei:

Luisa hatte ein weißes Shirt, auf dem das Gesicht eines kopfüber hängenden, grinsenden Mädchens abgebildet war und dessen Bündchen in orange abgesetzt waren, an. Dazu würde die orangefarbene Jeans passen.

Man könnte diese Jeans aber auch mit dem weißen T-Shirt mit den orangen und grünen Sternen anziehen.

Oder man kombiniert dieses T-Shirt mit dem Jeans-Hosenrock, die mit Glitzersteinen besetzt ist. Haben wir alles ausprobiert, es sah super aus und wir hatten eine Menge Spaß.

9

Aber das war immer noch nicht alles, wir hatten auch Accessoires auszuprobieren:

Zum einen eine Korbtasche, die mit rosa Tüllröhren benäht und mit einer grünen Tüllschleife zu schließen war. Die entlockte Mia sofort ein: Oooh, das ist meine!

Luisa musste sich also mit den beiden Strandtaschen aus Stoff begnügen. Eine war weiß mit rosa Blumen bedruckt, die andere mintgrün mit weißen Punkten und blau-weiß gestreiften Henkeln.

Auch an Mama wurde gedacht, es lag ein wunderschönes blumenbedrucktes, mit Silberfäden durchwirktes Tuch im Paket. Teilweise sind diese Accessoires auf den Fotos zu sehen.

Leider ist dies alles erst nächstes Frühjahr zu bekommen, aber die Winterkollektion sieht ja auch super aus, also hier nochmal der Link zum Shop http://www.silvianheachkids.it/ .

Gestrandet am Halleschen Tor oder Ich mag eh nasse Füße

Endlich ist es mal wieder soweit: die Oma ist zu Besuch! Was machen wir denn Schönes nach dem Kindergarten? Ach komm, heute haben wir ein Tagesticket, nutzen wir das richtig aus und fahren zum Gleisdreieckpark zu dem tollen Spielplatz. Gesagt – getan. Proviant, Wechselwäsche (der Spielplatz bietet nämlich auch einen Wasserspielplatz) und Sandspielzeug sind gepackt. Los geht´s bei strahlendem Sonnenschein, nachdem es morgens geregnet hatte, und wir beklagen uns auf dem Weg zur UBahn schon, dass es in der langen Hose jetzt aber doch etwas warm ist.

Wir haben Glück, die UBahn fährt gerade ein, als wir die Treppe hochkommen. Nichts wie rein und die 2 Stationen gefahren. Ein Stückchen müssen wir laufen, dann sind wir schon mal im Park angekommen und bummeln gemütlich zum Spielplatz. Gibt ja genug zu entdecken: die Skateboard-Bahn, Trampoline, Tischtennis-Platten und die Fitness-Geräte. Dann sind wir am Spielplatz und die Kinder sind sofort unterwegs zum Klettern, Schaukeln und Buddeln.

Wir sitzen gemütlich auf der Bank und gucken in den Himmel, der plötzlich zweigeteilt ist. Rechts noch strahlend blau, aber von links kommt schnell eine schwarze Wolkenwand näher, der Wind tut sich auf, es wird ungemütlich. Wir überlegen, wieder zu gehen, bevor wir noch ins Unwetter kommen. Ich rufe die Kinder und bereite sie darauf vor, dass wir bald gehen müssen. Auf einmal geht alles ganz schnell, der Spielplatz leert sich mit blitzartiger Geschwindigkeit, alle brechen auf. Wir auch, ich verfrachte Luisa in den Buggy und wir gehen los. Es windet immer mehr, wir müssen uns richtig dagegen stemmen und halten nochmal kurz, um den Kindern die Jacken anzuziehen. Da platschen die ersten schweren Regentropfen, wir ahnen, dass es dabei nicht bleiben wird und rennen die letzten 100 m zur UBahn. Und richtig: kaum haben wir das Vordach erreicht, startet der Wolkenbruch, der Regen prasselt in dicken Schnüren auf die Straße.

Wir nehmen den Aufzug zum ersten Bahnsteig und müssen nochmal durch den Regen rennen, um über den Bahnsteig zum nächsten Aufzug zu kommen. Dann ist es geschafft, wir setzen uns auf unserem Bahnsteig noch kurz hin und beobachten das Unwetter draußen. Es gießt wie aus Eimern, Blitze zucken und es donnert. Mia klettert auf meinen Schoß: Ich hab Angst, Mama, es donnert so laut.

Unsere Bahn kommt, die Waggons triefen vor Nässe und spritzen den Bahnsteig voll. Wir hoffen, dass das Wetter 2 Stationen weiter schon wieder besser aussehen wird, aber während der Fahrt wird diese Hoffnung zerstört, der Himmel ist nur grau und es schüttet weiter. Die kurze Idee, eine Station weiter zu fahren und mit dem Buggy den Aufzug zu benutzen, verwerfe ich wieder, es wäre ein Stückchen weiter zu laufen und da nehme ich lieber die Treppe und werde hoffentlich nicht ganz so nass.

Wir steigen am Halleschen Tor aus, auf dem letzten Treppenabsatz drängen sich schon die Menschen, denn es regnet immer noch Katzen und junge Hunde, da traut sich keiner raus. Wir beschließen, dass wir erstmal auch hier warten, bis es zumindest nicht mehr ganz so stark regnet.

Die Kinder finden es aufregend, dem Papa zu texten, dass wir nicht nach Hause können, beobachten einen Touristen-Dampfer, der durch die Regenwand den Landwehrkanal entlangschippert, haben auf einmal unheimlich Hunger und Durst und essen in affenartiger Geschwindigkeit den Proviant auf, quengeln, dass ihnen soooo langweilig ist und lesen 2 Bilderbücher.

Zehn Minuten später ist alles vorbei, es klart auf und die Sonne scheint wieder. Es regnet aber noch, also warten wir noch und weitere fünf Minuten später können wir unseren Heimweg fortsetzen.

Von den Bäumen tropft es noch und die Straßen sind mit Pfützen übersät. Mia läuft erst aus Versehen und dann mit Absicht hindurch, denn: Ich mag eh nasse Füße!