Archiv für den Monat: Oktober 2013

…und Kunst

Ich habe mir schon seit einiger Zeit Gedanken darüber gemacht, dass ich in unserer Wohnung und eventuell auch oder gerade in den Kinderzimmern gern ein Kreuz hängen hätte.

Da traf es sich gut, dass ich gefragt wurde, ob ich die Seite www.kirchliche-kunst.de in einem Artikel erwähnen möchte.

Dort gibt es nicht nur Kreuze, Rosenkränze, Weihwasserbecken und schön gestaltete Tauf- und Hochzeitskerzen nebst Ständer, sondern auch Schmuck, Trinkgläser und Handschmeichler mit einem schönen Spruch.

Wir bekamen ein paar Stücke zur Ansicht zugeschickt:

Zum einen ein Trinkglas mit Message. Auf das Glas war eine blaue Banderole gedruckt, die auf der einen Seite noch ein Sichtfenster hatte, in dem man eine Berglandschaft mit Quelle sah, auf der anderen stand der Spruch „ Bei dir ist die Quelle des Lebens.“.

Zum anderen ein handgemachter Rosenkranz aus hellem Holz. Daran hing ein silbernes Kreuz mit Korpus.

Des Weiteren lag ein etwa 3 cm langes Holzkreuz an einem Lederband in dem Päckchen, das mich irgendwie an das Tau erinnert hat, das ich zur Firmung bekommen habe.

Zu guter Letzt zog ich ein rosafarbenes Holzkreuz zum Aufhängen aus dem Karton. Darauf war oben eine Sonne und unten eine fliegende Taube zu sehen; in der Mitte war eine Weltkugel abgebildet, hinter der Kinder unterschiedlicher Nationen standen, die sich an den Händen hielten.

Diese Seite werde ich sicher noch öfter besuchen, denn man findet nicht nur für religiöse Anlässe wie Taufe, Kommunion und Firmung das passende Geschenk, sondern auch zur Einschulung oder wenn man einfach mal ein kleines Dankeschön verschenken möchte.

Kinderkirche…

Vor ein paar Wochen habe ich mir überlegt, dass ich mich wieder in einer Kirchengemeinde engagieren möchte. Das hatte ich ja als Teenie schon gemacht und hatte damals viel Spaß dabei.

Ich wollte mich in Berlin auch noch weiter verwurzeln, neue Bekannte und Freunde haben wir ja schon gefunden, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass mir noch irgendetwas fehlt.

Ich stöberte also auf der Internetseite unserer Gemeinde, um zu gucken, was da so an Aktivitäten geboten wird und was sie für und mit Kindern machen. Dabei stieß ich darauf, dass es einmal im Monat einen Familiengottesdienst und einen Kindergottesdienst gibt und dass die Resonanz darauf so groß ist, dass noch Helfer gesucht werden, die diese Gottesdienste vorbereiten und bei der Durchführung helfen.

Sowas in der Art hatte ich ja damals bei der Kinderbibelwoche auch gemacht, also schrieb ich der Gemeindereferentin eine Mail und die lud mich gleich zur nächsten Familienausschusssitzung ein. Da bin ich auch hingegangen und fühlte mich irgendwie sofort zuhause. Die Frauen, die dort waren, kamen mir sehr bekannt vor, obwohl wir uns noch nie vorher begegnet waren, den Geruch nach „Kirche“ und Papier habe ich wieder erkannt und auch die Herangehensweise an die Arbeit mit den Texten war mir vertraut. Ich dachte die ganze Zeit: Ja, kenne ich, hier bleibe ich.

Letzte Woche habe ich nun zusammen mit der Gemeindereferentin meinen ersten Kindergottesdienst vorbereitet. Das hat sehr lange gedauert und ging eher zäh voran, das muss ich leider auf meine Kappe nehmen, da ich in den letzten Jahren außer seichten Liebesromanen höchstens einen Erziehungsratgeber gelesen habe. Aber wenn ich erstmal wieder vertrauter mit biblischen Texten und deren Bedeutung bin, wird das besser, da bin ich mir sicher.

Der Gottesdienst selber war sehr schön, es hat auch den Eltern und Kindern gut gefallen.
Als nächstes helfe ich beim Kinderbibeltag mit, darauf freue ich mich schon.