Kinderkirche…

Vor ein paar Wochen habe ich mir überlegt, dass ich mich wieder in einer Kirchengemeinde engagieren möchte. Das hatte ich ja als Teenie schon gemacht und hatte damals viel Spaß dabei.

Ich wollte mich in Berlin auch noch weiter verwurzeln, neue Bekannte und Freunde haben wir ja schon gefunden, aber irgendwie hatte ich immer das Gefühl, dass mir noch irgendetwas fehlt.

Ich stöberte also auf der Internetseite unserer Gemeinde, um zu gucken, was da so an Aktivitäten geboten wird und was sie für und mit Kindern machen. Dabei stieß ich darauf, dass es einmal im Monat einen Familiengottesdienst und einen Kindergottesdienst gibt und dass die Resonanz darauf so groß ist, dass noch Helfer gesucht werden, die diese Gottesdienste vorbereiten und bei der Durchführung helfen.

Sowas in der Art hatte ich ja damals bei der Kinderbibelwoche auch gemacht, also schrieb ich der Gemeindereferentin eine Mail und die lud mich gleich zur nächsten Familienausschusssitzung ein. Da bin ich auch hingegangen und fühlte mich irgendwie sofort zuhause. Die Frauen, die dort waren, kamen mir sehr bekannt vor, obwohl wir uns noch nie vorher begegnet waren, den Geruch nach „Kirche“ und Papier habe ich wieder erkannt und auch die Herangehensweise an die Arbeit mit den Texten war mir vertraut. Ich dachte die ganze Zeit: Ja, kenne ich, hier bleibe ich.

Letzte Woche habe ich nun zusammen mit der Gemeindereferentin meinen ersten Kindergottesdienst vorbereitet. Das hat sehr lange gedauert und ging eher zäh voran, das muss ich leider auf meine Kappe nehmen, da ich in den letzten Jahren außer seichten Liebesromanen höchstens einen Erziehungsratgeber gelesen habe. Aber wenn ich erstmal wieder vertrauter mit biblischen Texten und deren Bedeutung bin, wird das besser, da bin ich mir sicher.

Der Gottesdienst selber war sehr schön, es hat auch den Eltern und Kindern gut gefallen.
Als nächstes helfe ich beim Kinderbibeltag mit, darauf freue ich mich schon.